Top

Algen

als Nahrungsergänzung –

ein Fazit

Allein die hohen Proteingehalte von Mikroalgen sind für die menschliche Ernährung und Verdauung besonders interessant. Veganer und Vegetarier können davon in besonderer Weise profitieren. Aber auch alle anderen gesundheitsbewussten Menschen, die möglichst natürliche Nahrungsergänzungen zu sich nehmen möchten, liegen mit diesen Produkten genau richtig. Die regelmäßige Einnahme von Chlorella oder Spirulina kann dabei helfen:

 

  • Nährstoffdepots wieder aufzufüllen
  • eine dauerhafte und gleichbleibende Versorgung
    mit Vitaminen und Spurenelementen zu gewährleisten
  • dem Körper hochwertiges nicht-tierisches Protein zuzuführen
  • Entgiftungskuren zu unterstützen
  • oxidativen Zellstress zu mildern
  • zu mehr Kraft und Leistungsstärke zurückzufinden
  • den Darm zu reinigen und ins Gleichgewicht zu bringen

Was können Algen mit mir machen?

Chlorella ist eine sehr gut erforschte Pflanze, die in Studien bereits gute Ergebnisse lieferte. Nachgewiesen werden konnte neben dem besonders hohen Nährwert eine entgiftende Wirkung. So ist sie offenbar dazu in der Lage, Schwermetalle zu binden, aus dem Körper zu leiten und damit oxidativen Zellstress zu mindern. Positive Effekte wurden zudem bei der Beschleunigung der Wundheilung und der Stabilisierung der gesamten Immunabwehr nachgewiesen. Zur Entgiftung eignen sich insbesondere Produkte mit intakten Zellwänden, da diese die Giftstoffe besser binden. Der Nährwert der Alge geht bei dieser Art der Aufnahme allerdings leicht zurück.

Spirulina dagegen gilt als Ernährungswunder und die große Hoffnung, die weltweite Mangelernährung zu beseitigen. Eigens aus diesem Anlass wurde 2003 in Zusammenarbeit mit den United Nations die Organisation IImsam gegründet. Sie befasst sich mit dem Anbau und der flächendeckenden Versorgung der Menschen durch die Spirulina-Alge in Drittländern. Astronauten der NASA werden auf künftigen Raumflügen ebenfalls in den Genuss der kleinen Powerpakete kommen.

 

Aber auch viele andere Mikroalgen wirken Wunder.

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20118630
www.nbi.nlm.nih.gov/pubmed/19589628

Algen rücken wiederholt

in den Blickpunkt des Interesses.

 

Die urzeitlichen Lebenskünstler wurden schon früh von der Menschheit als Nahrungsquelle genutzt. In Japan stehen sie bis heute noch auf dem täglichen Speiseplan und leisten dort durch ihre einzigartige Nährstoffkombination einen wesentlichen Beitrag zur Ernährung. Eine im Mai 2019 publizierte Übersichtsarbeit beleuchtete das Thema „Mikroalgen“ anhand aktueller Daten intensiv und unterstrich ihr Potential als hochwertige Nährstoffspender.

 

Für ihre aktuelle Übersichtsarbeit nahm das Forscherteam rund um Dr. Ines Barkia Mikroalgen, zu denen u.a. die bekannten Vertreter Chlorella und Spirulina zählen, genauer ins Visier und dokumentierte ihren ernährungsphysiologischen Wert: Mikroalgen enthalten ein vielversprechendes Spektrum an biochemischen Verbindungen, darunter hochwertiges Eiweiß, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, essenzielle Vitamine und Mineralstoffe sowie wertvolle Pflanzenstoffe. Laut Forschern könnten diese Urpflanzen das Nahrungsmittel der Zukunft sein. Denn während die Menschheit stetig wächst, stagniert die landwirtschaftlich nutzbare Fläche seit Jahren. Und selbst moderne Bewirtschaftungsmethoden können den Ertrag nicht ins Unermessliche steigern. Die im Wasser gedeihenden Algen hingegen können nicht nur horizontal, sondern auch vertikal angebaut werden. Sie benötigen nur einen Bruchteil der Wassermenge, die der Anbau von Landpflanzen (geschweige denn die Viehzucht) abverlangt, sowie kaum Dünger und keinerlei Pestizide.

 

Mittellinie 199
26160 Bad Zwischenahn
Germany

info@mial.eu

You don't have permission to register

Reset Password