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Geht nicht, hieß es jahrelang. 2014 machte Haribo dem Warten ein Ende: In einer PR-Aktion ließ der Bonner Süßwarenproduzent damals seine Facebook-Fans über neue Bärenfarben abstimmen. Klar, dass Blau das Rennen gemacht hat.

Eine der meistgestellten Kinder-Fragen ist seitdem Geschichte: „Warum gibt’s keine blauen Gummibärchen?“ Nach jahrelangem Warten brachte Haribo im Juli 2014 eine „Fan-Edition“ mit Goldbären in sechs neuen Geschmacksrichtungen auf den Markt. Auch blaue Fruchtgummi-Bären sind seit dem dabei.

Gummibärchen-Blau wird aus Algen gewonnen

Aber warum gab es so lange keine blauen Goldbären? Vor 25 Jahren sei Haribo bei den Gummibärchen auf natürliche Farben umgestiegen — aber einen funktionierenden Blauton gab es nicht. Alle Versuche endeten in dreckigem Blau oder Blau mit Rotstich.

Die Blaubären schmecken zwar nach Blaubeeren aber die Farbe stammt aus dem Meer: Der Blaue Farbstoff wird aus Algen gewonnen. Nach Fisch schmecken die Gummibärchen natürlich nicht. Der Farbstoff ist geschmacklos.

Der blaue Farbstoff wird aus der Spirulina gewonnen und heißt Phycocyanin. Der einige natürliche Farbstoff für Lebensmittel. Das Chlorophyll, mit dem die Mikroalge Kohlendioxid in Sauerstoff umwandelt, färbt sie blau-grün und ist fast neutral im Geschmack.

Auch Nestle färbt inzwischen viele Produkte wie z.B. Smartis mit dem natürlichen Algenfarbstoff blau.

 

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